Wichtige Begriffe für Unternehmerinnen*, Selbstständige, Start-Ups und Gründerinnen.

Affiliate:
Bei einem Affiliate System gehst Du mit einer Produktanbieterin* eine Kooperation ein. Du bekommst für gewöhnlich einen Link oder ein anderes Werbemittel, mit dem Du das Produkt verkaufen kannst. Die Anbieterin kann nachvollziehen, wie viele Käuferinnen über Deinen Link das Produkt gekauft haben. Entsprechend der Vereinbarungen bekommst Du dann eine Affiliate-Provision.

B
usiness Angel:
Mit einem Business Angel bekommst Du eine Art Schutzengel für Dein Business. Häufig kann Dein Business Angel Dich finanziell, mit Kontakten oder Wissen unterstützen.

Conversion Rate: Die Conversion Rate ist die Messgröße anhand derer Du berechnen kannst, wie erfolgreich Deine Kampagnen z.B. sind. Du berechnest die Rate indem Du die Anzahl der Transaktionen im Verhältnis zu den Seitenbesucherinnen setzt. Dieser Wert wird mit 100 multipliziert und du hast die Conversion Rate.
Je höher sie ist, desto besser. Umso mehr Besucherinnen haben auch gekauft.

Digitalisierung:
Gerade in der heutigen Zeit spielt die Digitalisierung in vielen unserer Lebensbereiche eine große Rolle. Digitalisierung bedeutet Umwandlung. In der Arbeitswelt bedeutet es eine Neuausrichtung der Unternehmensprozesse, eine Veränderung des klassischen Arbeitsplatzes, neue Technologien und auch Änderungen der Arbeitsweise. Oft geht es auch um den Wandel eines Offline-Business zu einem (Teil-) Online-Business.

E
mployer Branding: Unter dem Begriff Employer Branding werden alle Aktivitäten zusammen gefasst, mit denen Dein Unternehmen sich als attraktive:r Arbeitgeber:in präsentieren kann. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ein wichtiges Instrument, mit dem Du Dir Vorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen kannst.

Feedback ist Gold wert. Positives Feedback und Bewertungen natürlich sowieso. Eine neue Kundin wird auf jeden Fall schauen, ob Deine bisherigen Kundinnen zufrieden waren.
Dennoch ist es für Dein Unternehmen auch sehr wertvoll von Deinen Kundinnen negatives Feedback zu bekommen. Damit und daran kannst Du arbeiten und wachsen. Nutze auch negatives Feedback für Dich und Dein Unternehmen.

Geistige Brandstiftung:
Menschen kaufen aus Lust oder um Schmerz zu vermeiden. Im Verkauf wird anhand eingängiger Beispiele suggeriert, daß Verkäufer besser und mehr verkaufen sollen, wenn sie sogenannte geistige Brandstiftung betreiben.
So soll der zögerlichen Kundin durch Hypothesen Furcht gemacht werden, damit sie zügig kauft.
Das Prinzip ist: Gefahren suggerieren und der Kundin ein Szenario auszumalen, bei dem sie Schmerzen haben wird.

Holistisches Marketing:
Wie der Begriff in der Übersetzung schon sagt, beschreibt holistisches Marketing eine ganzheitliche Marketingstrategie. Das Unternehmen wird als Ganzes betrachtet, man nimmt verschiedene Perspektiven ein und nutzt mehrere, zum Unternehmen passende, Kommunikationskanäle.

Influencerin:
Als Influencerinnen werden Meinungsführerinnen und Multiplikatorinnen im Social Web bezeichnet. Es handelt sich dabei um einflussreiche Personen im Netz, etwa um Bloggerin. Um Deine Dienstleistung oder Dein Produkt zu vertreiben, kannst Du Dir eine Influencerin an Deine Seite holen. Eine Infuencerin beeinflusst durch ihre Präsenz und Reichweite ihr Netzwerk und wirbt für Dein Produkt.

Jetzt:
Fang #jetzt an! Wenn Du immer nur auf den richtigen Zeitpunkt wartest, wirst Du das wohl auch für immer tun: Warten. Denn leider führt uns Perfektionismus oft nicht zu Höchstleistungen, sondern zu gar keinen Leistungen.
Neben Aufschieberitis ist Perfektionismus einer der schlimmsten Feinde Deines Unternehmens.

Keyword:
Die Keywords spielen im Online-Marketing und SEO und SEA eine große Rolle. Es sind die Begriffe, die Deine Kundinnen in eine Suchmaschine eingeben um Dein Produkt zu finden.
Durch hochwertige, interessante Texte und Inhalte und gute Keyword-Verteilung kann Deine Webseite in den Suchmaschinen höher gerankt werden.

Lean Methode:
Lean-Startup umfasst eine ganz bestimmte Theorie und Geisteshaltung, mit der Unternehmerinnen ein Unternehmen gründen können. Ein Lean Start-Up startet mit möglichst geringen Ausgaben und passt sich agil den Wünschen und Be-dürfnissen der Käufer:innen an. Es wird kein Fokus auf langfristige Planung gelegt sondern die Entwicklung erfolgt mit einer Learning-by-doing-Mentalität.

Marketing Mix:
Der Marketing Mix umfasst alle festgelegten Marketing-Aktivitäten mit denen Du Deine Marketingziele erreichen willst.
Die vier klassischen Marketing-Instumente sind: Produktpolitik (das richtige Angebot), Preispolitik (der richtige Preis), Distributionspolitik (der richtige Vertriebskanal) und Kommunikationspolitik (die richtige Werbung).

Net promoter Score (NPS): Beim Net Promoter Score geht es um die Wahrscheinlichkeit, mit der die Menschen Dein Unternehmen weiterempfehlen.
Die Antwort der Befragten wird auf einer Skala von 0 (sehr unwahrscheinlich) bis 10 (sehr wahrscheinlich) angegeben. Der Score bildet die Differenz der prozentualen Verteilung zwischen Promotern (die Wähler von 9 oder 10) und Dekratoren (die Antwortenden zwischen 0 bis 6).

Organisation ist A und O für Dein erfolgreiches Business. Nur mit einem organisierten Business kannst du langfristig Dein Ziele verfolgen und systematisch auf die Ziele hinarbeiten. Definiere Deine Aufgaben und Arbeitsabläufe möglichst genau und detailliert. Lege Routinen und Strukturen fest, die Dir dabei helfen einen Überblick zu behalten.

Pitch: Mit einem Pitch kannst Du Deine Geschäftsidee oder Dein Business in kurzer Zeit und wenigen Worten präsentieren. Knackig und auf den Punkt. Mit einem kurzen, prägnanten Auftritt willst Du Deine Zuhörer von Dir und Deiner Geschäftsidee absolut überzeugen. Das Ziel ist häufig der Gewinn neuer Kundinnen oder Investorinnen.

Qualität steht im allgemeinen Sprachgebrauch für Beschaffenheit oder Eigenschaften. In der Wirtschaft bezeichnet Qualität den Wert oder die Güte aus der Sicht der Anwenderin. Durch die Lieferung von qualitativ guten Produkten oder Dienstleistungen zu akzeptablen Preisen, erfüllst Du die Erwartungshaltung Deiner Kundinnen. Hohe Qualität bedeutet: Zufriedene Kundinnen. Die wiederum empfehlen Dich überzeugt weiter.

Return on Invest (ROI):
Den ROI kennst Du vielleicht auch als Kapitalrentabilität. Eine der Kennzahlen der Betriebswirtschaft. Einfach ausgedrückt ist es die Zahl, die angibt, was eine Investition Dir gebracht hat. Die Rentabilität Deiner Investition. Je höher das Ergebnis ist, desto lohnenswerter ist die Investition für Dich. Der Zielwert sollte über 10 liegen, ist aber stark branchenabhängig.

SEA und SEO: Die Abkürzung SEA steht für Search Engine Advertising, Suchmaschinen-Werbung. Darunter versteht man die Einstellungen von Anzeigen, die bei Google für ausgewählte Keywords veröffentlicht werden. Deine Anzeige erscheint, wenn jemand das entsprechende Keyword in die Suche eingibt.
Die Abkürzung SEO steht für Search Engine Optimization, Suchmaschinen-Optimierung. Darunter versteht man die Optimierung Deiner Webseite, damit sie bei Google besser gefunden wird, sichtbarer für die Suchenden wird und die Rankingposition besser wird. Beides dient Dir für mehr Kundenbesuche und mehr Käufe.

Tools: Im Business-Kontext sind hier die Werkzeuge/Programme gemeint, die Dir auf Deinem Computer und Smartphone weiter helfen.
Tools kannst Du nicht nur nutzen um Deine Webseite, Produktivität oder die Zusammenarbeit effektiver zu gestalten – mittlerweile gibt es das passende Tool für jede Lebenslage.

Unique Selling Point (USP):
Unter dem USP versteht man im Marketing das Herausstellen des Merkmals, mit dem sich Dein Angebot von denen der Konkurrenz abhebt. Der USP spielt in der Positionierung eine wichtige Rolle, weil er die Konsumentin vom Kauf Deines Angebots überzeugen soll. Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal? Wodurch unterscheidest Du Dich von der Konkurrenz? Was macht Dich oder Dein Produkt einzigartig und unverwechselbar?

Vision:
Mit einer Vision gibst Du die Richtung an, in die sich Dein Unternehmen entwickeln soll. Die Vision drückt aus, wo und wofür Du in der Zukunft stehen willst. Eine Vision umfasst mehr als die wirtschaftlichen Ziele Deines Unternehmens. Deine Vision für Dein Unternehmen beschreibt einen erstrebenswerten Zustand in der fernen Zukunft.
Sie kann allen Mitarbeiterinnen im Unternehmen als Orientierung dienen. Eine Vision ist richtungsweisend und Sinn stiftend.

Workflow: Unter dem Begriff Workflow versteht man den Arbeitsfluss. Wie kann ein Vorgang oder Geschäftsprozess mit größtmöglicher Effizienz ausgeführt werden?
Versuche von Beginn an alle Vorgänge, Strukturen und Prozesse in Deinem Unternehmen aufzuschlüsseln und sinnvoll umzusetzen. So geschehen alle Abläufe effektiv und Du kannst auch zukünftig einfach einzelne Aufgaben delegieren.

Xing: Stellvertretend auch für andere Businessplattformen steht hier Xing. Je nachdem in welchem Bereich Du mit Deinem Business unterwegs bist, findest Du Deine Kundinnen und Geschäftskontakte z.B. bei Xing oder LinkedIn.
Dort gibt es auch Gruppen, in denen Du Dich zu Deinem Geschäftsbereich austauschen kannst und Du kannst sehr einfach neue Kontakte knüpfen und Dein Netzwerk erweitern.

YouTube:
Heutzutage ist Video-Marketing und ein YouTube Kanal für Dein Unternehmen unverzichtbar. Es wird täglich so viel Video Content konsumiert, wie nie zuvor.
Du kommst durch Videos in eine viel direktere und persönlichere Kommunikation mit Deiner Zielgruppe und Du gewinnst mit Videos viel schneller Vertrauen. Interessante Videos steigern den Traffic auf Deiner Webseite und Deine Reichweite wächst.

Zeiträuber lauern überall im Unternehmerinnen-Alltag. Das fängt beim Telefon und den Emails an, die Dich aus der Konzentration reißen, wenn Du den Ton bzw. die Benachrichtigungen nicht abstellst. Das gleiche gilt für Social Media. Auch Meetings können, wenn sie nicht gut organisiert sind, Zeitdiebe sein.
Nutze Deine Zeit effektiver, indem Du Dir zum Beispiel feste Zeitfester reservierst, in denen Du Emails und Anrufe erledigst. Ebenso kannst Du fixe Zeitfester einrichten, in denen Du Deine „Eat-the-frog“-Aufgaben erledigst, für die Du volle Konzentration benötigst.

 

 

Welchen Begriff nimmst Du aus dem Unternehmerinnen ABC für Dich mit? Welcher hilft Dir am meisten weiter? Schreib es mir.

 

 

*Im Sinne des Leseflusses habe ich in diesem Blogartikel auf gendergerechte Sprache verzichtet und mich für die weibliche Form entschieden. Dennoch spreche ich Dich als männlichen Leser natürlich auch an.

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